Eichörnchengut und bolkotraurig: Kraniche und Klopfer
Zwischen all den "Klopfern" und den Bergen von "Wie schön das ist" und "O ist das wichtig", hab ich mich anfangs noch nicht so gut zurecht gefunden in der Geschichte von den "Klopfern und den Kranichen".
Zusammen mit Adina und Bolko aber dann doch hinein gewagt in das Chaos.
Ich bin nicht enttäuscht worden.
Zwischen "fuchsguten" Momenten und "bolkotraurigen" Episoden bleibt auch immer ein wenig der bissige Geruch vom "Tigerbächlein" im Hintergrund.
Man freut sich mit Adina, spürt ihre Verzweiflung über die Mutter, deren Versprechen nichts wert sind und die es nicht bemerkt, dass Adina den Wasserhahn poliert, bis er glänzt wie Bugbury Bay und Bananenteich zusammen.
"Kraniche und Klopfer" ist sicher kein leichtes Buch, aber ein wertvolles.
Axel Braun ist es gelungen, die Lebenswelt der kleinen Adina in all ihren Facetten greifbar zu machen.
Schlimm zu wissen, dass es nicht nur einen Geschichte ist, sondern dass es auf der Welt mehrere Adinas und Bolkos gibt, die nur darauf warten, mit den Kranichen von Leichtigkeit und Familie zu träumen.
Donnerstag, Juli 21, 2011 | Labels: Innendrin, Katastrophen, Kinder, Lesen, Tipp, Zweifel | 0 Comments
Liebling der Woche: Trio!
Nostalgie pur ist für mich das Nestle Müsli "Trio".
Ich erinnere mich noch, dass damals auf den Packungen Tick, Trick und Track von den Ducktales auf der Verpackung abgebildet waren (siehe hier)
Heute strahlen einem drei fröhliche Jungs entgegen, die aber im Prinzip wie die kleinen Enten gekleidet sind.
Nichts geändert hat sich aber am Geschmack.
Karamell, Honig, Vanille - kurz alles Dinge, die das Leben lebenswert machen... :)
Es ist einfach super lecker!
Noch dazu erinnert es mich einfach an meine Kindheit, weil das mit zu den tollsten Dingen zählte, was Mama uns mitbringen konnte.
Da fallen mir gleich noch ein paar andere Dinge ein, wie diese bunten, fluffigen Brausebällchen...
Doch davon ein ander Mal :)
Mittwoch, Februar 23, 2011 | Labels: Essen, Kinder, Liebling der Woche, Rezepte, Shoppen, Test, Tipp | 0 Comments
Oksa - ein Fazit
Wie schon berichtet, bin ich Lesebotschafter für Oksa Pollock und will darum hier auch loswerden, wie's mir mit dem Buch ergangen ist.
Ich hab ein wenig gebraucht, um in das Buch hinein zu finden.
Wobei ich klar sagen muss, dass es nicht daran lag, dass ich es langeweilig oder doof fand. Es waren einfach nur ein paar Seiten mehr, als ich sonst brauche, um mich in einem Buch "wohl zu fühlen".
Ich hätte gern vorerst ein wenig mehr über Gus' und Oksas Freundschaft erfahren. Bevor es richtig losgeht, ein paar "normale" Ereignisse zwischen Freunden gelesen und die beiden näher kennengelernt.
Aber auch das war nach den schon angesprochenen paar Seiten mehr kein Problem mehr und ich wollte das Buch dann auch nicht mehr aus der Hand legen.
Was mir besonders gut gefallen hat, war zum Einen die untypisch angelegten Personen. Auch wenn ich gern ein wenig mehr über die Freundschaft von Oksa und Gus gelesen hätte,
Meine vorherige Befürchtung, dass ich "das alles ja schon mal so ähnlich gelesen habe", konnte sich damit nicht bewahrheiten.
Das Tollste am Buch war für mich aber ganz klar die Idee dahinter.
Die Kreaturen, die Fähigkeiten, sind nicht einfach abgeschrieben, von den hundert anderen Bücher, nein, es wurden sich merkbar Gedanken gemacht und neuer Stoff geschaffen.
Sprachlich ist das Buch für Kinder angemessen geschrieben, leicht,flüssig zu lesen und spannend formuliert.
Noch ein paar Worte zur deutschen Ausgabe.
Papier und Cover fühlen sich sehr angenehm beim Lesen an.
Weniger gut gefallen hat mir allerdings das Titelbild. Auch wenn man ein Buch nicht nach dem Cover beurteilen soll, muss ich sagen, dass es mir im Buchladen wohl nicht besonders aufgefallen wäre und mich auch nicht unbedingt angesprochen hätte.
Gewünscht hätte ich mir oftmals doch ein kleines Appendum mit den vorkommenden Personen und ihre Verbindungen zueinander.
Grandios wären ab und an ein paar kleine Zeichnungen im Buch gewesen; es hätten auch nicht viele sein müssen. Vielleicht nach dem Kapitelende wie bei den "Tintenherz" Büchern oder ab und an mal eine Seite wie beispielsweise in "Debt of Bones" von Goodkind.
Alles in allem ein Buch, das ich gern gelesen habe und auf dessen zweiten Band ich mich vor allem wegen der ungewöhnlichen Personen und der gut aufgebauten, außergewöhnlichen Fantasiewelt mit all ihren Geheimnissen freue.
Jahrmarkttreiben
Die Tage war ich auf einem großen Krämermarkt in der Region.
Zwischen unzähligen Ständen mit Strümpfen, Kittelschürzen und Besen stehen duftende Ständen mit allerlei Gerichten aus der Region und immer mehr auch - die Globalisierung macht's möglich - mit exotischen Leckereien.
Es gibt eine bestimmte Ecke auf diesem Jahrmarkt, in der die bunten, glitzernden Fahrgeschäfte stehen.
Alte Leute sieht man hier kaum; es ist zu laut, zu hektisch, zu grell.
Hier tummeln sich die Jugendlichen, die übrigens immer jünger werden, kaufen sich Chips von ihrem Taschengeld, das übrigens immer mehr wird, und haben eine gute Zeit inmitten ihrer Freunde.
Früher schon war das hier der Ort der coolen Leute, die rauchend an den Fahrgeschäften standen und die Vorbeigehenden gekonnt ignorierten oder überschwänglich begrüßten.
Ich habe nie zu den Leuten gehört und wahrscheinlich wurde ich öfter ignoriert, als gegrüßt.
Wenn ich heute über dieses Fest laufe, seh ich in den Jugendlichen von heute die Teenies meiner Zeit, die sich bis auf die Kleidung nicht von damals unterscheiden.
Vorne am Eck der Fahrgeschäfte steht das Kinderkarussel.
Strahlende kleine Kinder sitzen in Feuerwehrautos und Flugzeugen, reiten Pferde und lassen sich in Kutschen fröhlich im Kreise drehen.
Am Rand stehen die Eltern der Kleinen.
Viele davon kenne ich von früher. Sie gingen in meine Klasse und auf meine Schule.
Eigentlich sind sie nur ein paar Stände weitergezogen.
Mittwoch, Oktober 13, 2010 | Labels: Feiern, Feste, Herbst, Kinder, Vergangenheit | 0 Comments
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HerzensWorte
Nur Begeisterung ist wahres Leben... Das Herz muss in Flammen stehen und das Wesen von einem Verlangen beseelt werden, dass es übersteigt und verschlingt.
Sei deiner Begeisterung treu. Und mögest du bei deinem letzten Atemzug sagen können:
Keiner Stunde meines Lebens brauche ich mich zu schämen.
Christian Jacq