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Take the weight...

Too tired to fold my hands
And throw them at your feet
Let me stay here for awhile
I don't want to go
There's nowhere else to go away for me

So take the weight of the world
Off of me for awhile
Be my peace
Be my light
Be to me the hiding place tonight

You take away everything I have known
Everything I can not have
And all that I want
All that I need is waiting here

So take the weight of the world
Off of me for awhile
Be my peace
Be my light
Be to me the hiding place tonight

Lift me up
To where the angels fly
Lift me high
To meet you there again
It's all I need
It's all I need

So take the weight of the world
Off of me for awhile
Be my peace
Be my light
Be to me the hiding place tonight
Be to me the hiding place tonight

Time goes by...

Aber eben nicht "so slowly", sondern ganz schön schnell!

Mittlerweile hab ich das 1. Semester PH hinter mir.
Rückblickend war es ziemlich schön und nach einem eher exotischen Studium der Ägyptologie mit gerade mal einer Hand voll Komillitonen, ist es eine neue Erfahrung für mich, mindestens 20 Bekannte/Freunde gefunden zu haben.

In Heidelberg selbst fühle ich mich schon voll daheim; dachte ich bisher, Würzburg sei unangefochten die Nummer 1, darf ich  nun Heidelberg auf der gleichen Position verorten.
Wer also noch nie in Heidelberg war - auf, schauts euch an!
Allein die Hauptstraße (und vor allem die niedliche Nebenstraße "Plöck" ist definitiv einen Besuch wert ;)

Extrem glücklich bin ich mit meiner verpeilten Mitbewohnerin Feli, die zudem noch ein echtes Multitalent ist und mir u.a. meine ausgerissenen Taschen wieder zusammen näht.
Unsre Bäcker-Sessions am WE sind schon legendär! :D

Davon mehr die Tage.
Ich hab jetzt erstmal Semesterferien und damit hoffentlich auch Zeit, ein paar kleine Erlebnisse mit euch zu teilen.

Heute fliegt die Schwester meines Freundes nach Australien und ich bin gespannt, wie sie zurückkommt.
Wie sie sich verändert, was sie erlebt und was sie lernt.


Und irgendwie... ist das ganze auf für mich und meine Geduld eine große Herausforderung... aber: Time goes by!

Neuigkeiten!

Ein Monat ist seit meinem letzten Post vergangen. Dazwischen liegen mindestens drei gelesene Bücher (na gut, mehr: das, das, das, das, das und das), über die ich bisher nicht berichtet hab und vor allem: Ein Brief!!!

Aus Karlsruhe. Aber von Heidelberg. :)
Und tadada - ich darf da studieren!!!

Nach langem Hin und Her, Zweifeln, halbherzigen Versuchen, 11 Monaten Arbeit als Jugendreferentin, ... hat mein Leben eine neue Wendung genommen und ich bin dermaßen happy, unfassbar!

Kurz zur Geschichte und damit zum Grund meiner Freude:
Eigentlich hatte ich gar nicht vor, mich da zu bewerben.
Die nehmen mich ja eh nicht. PAH! :)
Klaro wollen die mich! Und ich will hin! Zwar heißt das für mich auch, dass ich viel Neues lernen muss, mich neu einleben und orientieren muss (erstmal ne Wohnung finden...), und meinen Freund seltener seh, aber hey, ich will da hin!
Endlich wieder lernen, meinen Kopf fordern, mich plagen, herrlich! :)

Und irgendwie kann ichs bei allen kleinen Sorgen, die mich quälen wirklich noch nicht begreifen und fassen... es beginnt etwas Neues! Und ich werd mein Bestes geben, es zu etwas wunderbarem zu machen! :)

Begleitet ihr mich? :)



Eichörnchengut und bolkotraurig: Kraniche und Klopfer






Zwischen all den "Klopfern" und den Bergen von "Wie schön das ist" und "O ist das wichtig", hab ich mich anfangs noch nicht so gut zurecht gefunden in der Geschichte von den "Klopfern und den Kranichen".
Zusammen mit Adina und Bolko aber dann doch hinein gewagt in das Chaos.

Ich bin nicht enttäuscht worden.
Zwischen "fuchsguten" Momenten und "bolkotraurigen" Episoden bleibt auch immer ein wenig der bissige Geruch vom "Tigerbächlein" im Hintergrund.
Man freut sich mit Adina, spürt ihre Verzweiflung über die Mutter, deren Versprechen nichts wert sind und die es nicht bemerkt, dass Adina den Wasserhahn poliert, bis er glänzt wie Bugbury Bay und Bananenteich zusammen.

"Kraniche und Klopfer" ist sicher kein leichtes Buch, aber ein wertvolles.
Axel Braun ist es gelungen, die Lebenswelt der kleinen Adina in all ihren Facetten greifbar zu machen.
Schlimm zu wissen, dass es nicht nur einen Geschichte ist, sondern dass es auf der Welt mehrere Adinas und Bolkos gibt, die nur darauf warten, mit den Kranichen von Leichtigkeit und Familie zu träumen.

Vertontes Herz

Und sollte jemand irgendwann versuchen, mein Herz, mit allem, was darin ist und drumrum und überhaupt, zu vertonen...

Nehmt gleich dieses Lied.

Alben des Monats: India Arie

Neu entdeckt im eigenen CD Regal:

India Arie


Quelle

Ich besitze die ersten drei Alben von ihr und ich kann alle uneingeschränkt empfehlen.
Es ist leichte Musik, die man auch einfach mal nebenher hören kann, die es aber wert ist, sich genauer damit zu befassen.

Indias Stimme ist dabei dunkel, melodisch und markant, ohne aufdringlich zu wirken; kurzum: Genau mein Ding.

Da für mich jedoch zu 70% der Text darüber entscheidet, ob ich ein Lied mag, oder ob ich es genial finde, sollte ich dazu auch ein paar Worte verlieren.

Zu Indias Repertoire gehören wundervolle Liebeslieder, Erinnerungen, die sie in Lieder verpackt und verarbeitet hat, wie auch Lieder über sich selbst.
Über den eigenen Wert und das beneidenswerte Gefühl, richtig und gewollt zu sein, genauso wie man ist.

Ich bin wieder hier...

Nach Monaten (wie peinlich...) auch mal wieder ein Lebenszeichen von mir.

Die letzte Zeit war... schmerzhaft und ausfüllend.
Mittlerweile spür ich aber wieder Boden unter den Füßen und ich bin froh, dass mich erneut die Lust am Schreiben gepackt hat, so dass ich hier wieder mehr von mir hören lassen will.

Auch aus der Vergangenheit werd ich berichten; von neuzeitlichen Foltermethoden, Bücher und Musik, die mir das Leben versüßt haben.

Man darf gespannt sein...

Innehalten

Ich glaube, mein Leben passt mir gerade nicht mehr.
Es ist, als könnte ich gerade tun und machen was ich will und es geht einfach nichts vorwärts.
Was anderen leicht von der Hand geht, was anderen an Glück passiert, lässt mich neidisch und deprimiert zurück, weil ich schon eine ganze Weile keine solche Erfahrung mehr machen durfte.

Ich hab keinen Hang zur Depression, keineswegs.
Wer mich kennt, weiß, dass ich eigentlich das strahlende Gegenteil davon bin, das in allem das positive sehen kann.

Es ist nicht so, dass ich am Abgrund der Verzweiflung stehe, mit mir hadere (na gut, ein wenig) und keinen Ausweg mehr seh.
Ich bin einfach nur müde. Zu müde, um mich andauernd zu rechtfertigen, müde, um mich aufzuraffen und am Ende wieder nichts zu erreichen.

Ich suche eine weitere Konstante in meinem Leben.
Sicherheit, die mich hält, auf die ich mich verlassen kann.
Und oh, für wie dumm ich mich doch in eben diesen Momenten halte.

Tief in mir wurzelt das Wissen, dass ich liebenswert bin. Wie eine stille, mächtige Weide, die sich in unglaublicher Tiefe vom Grundwasser speist.
Mein Grundwasser ist mein Glaube und ich bin mir gewiss (um das ganze mal biblisch auszudrücken), dass ich von der größten Macht des Universums geliebt und getragen werde und er es gut mit mir meint.

Familie, die mir den Rücken stärkt, einen Mann zur Seite, der immer für mich da ist, der auf mich Acht gibt, mich liebt (unfassbarer fast noch für mich als die Tatsache, dass Gott mich liebt) und mit mir durch jedes Tal geht und auf jeden Berg klettert.

Dennoch schleichen sich diese Momente der Niederlage ein, leise, sacht, unerwartet.
Und dann sitz ich vor meinem privaten Scherbenhaufen und weiß gar nicht, was ich machen soll.
Ich bin Meisterin der Verdrängung. Zumindest nach außen.
In mir arbeitet und wühlt die Enttäuschung und ich weine in mich hinein.

Und im CD Player läuft Lifehouse.
"I know that I'll never be alone // You will never let me go // You are my anchor // Hold my hand while I'm sinking in the sand // No one else could understand // You are my anchor"

Daran erinner uns wohl nur die Stürme des Lebens in dieser besonderen Dringlichkeit...